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Technik

Haus- und Betriebstechnik

Das Max-Planck-Institut für molekulare Genetik wurde 1964 gegründet. 1968 wurden die Türme 1 und 2, das Verwaltungs- und das Werkstattgebäude in der Ihnestraße 73 in Berlin–Dahlem errichtet.

Nach nun mehr als 40 Jahren Nutzung ist eine bauliche Sanierung dringend erforderlich, um heutigen Anforderungen des Brandschutzes, der Arbeitssicherheit und der Energieeffizienz gerecht zu werden. Die Planungen sehen vor, die Gebäudehülle zu isolieren, Fenster und Türen auszutauschen und die Grundrisse an neue Labornutzungskonzepte anzupassen. Auch die grundlegende Neuinstallation der technischen Medien für Elektro-, Kälte-, Wasser-, Gas- und Druckluftversorgung, Raumlufttechnik und der Brandmeldetechnik ist dringend erforderlich. Dabei ist es auch notwendig die Kapazitäten den stark gestiegenen wissenschaftlichen Anforderungen anzupassen. Die letzten Jahre, sind bereits von Versorgungsengpässen, Havarien oder Rohrbrüchen gekennzeichnet.

2003 erhielt das MPIMG die offizielle Zustimmung von der Leitung der  Max Planck Gesellschaft, Turm 3 zu bauen, um unmittelbar im Anschluss daran nacheinander die Türme 1 und 2 von Grund auf zu sanieren.

2007 wurde die Bauplanung zur Genehmigung bei der Bund- Länder-Kommission – BLK – (heute Gemeinsame Wisssenschaftskonferenz – GWK) eingereicht. In dieser Zeit wurde die gesamte Bautätigkeit der MPG durch dieselbe Kommission grundlegend überprüft und neu geordnet. Der Prozess der Genehmigung für den Neubau von Turm 3 und für die Sanierung der Türme 1 und 2 verzögerte sich deshalb um 2 Jahre. Die Genehmigung wurde 2009 erteilt.

Mit dem Bau von Turm 3 konnte dann im April 2011 begonnen werden. Die Fertigstellung und Übergabe ist für Januar 2013 geplant.

Das Institut fürchtet gegenwärtig, dass die anschließende Sanierung des Turms 2 mit geplanter Fertigstellung in Dezember 2014, wegen finanzieller Engpässe ein weiteres Mal verschoben werden könnte.

Turm 3 wird als „Bürogebäude“ für theoretisch arbeitende Wissenschaftler errichtet. Das Konzept sieht vor, den Haupteingang für das ganze Institut im Erdgeschoss von Turm 3 anzulegen und damit in den Mittelpunkt zu rücken. Im Erdgeschoss sind weiterhin eine Halle sowie mehrere Seminar-Räume für Konferenzen und Veranstaltungen vorgesehen. In die Obergeschosse werden die Abteilung Bioinformatik und die anderen theoretisch arbeitenden Forschungsgruppen sowie die EDV-Services-Gruppe einziehen. Außerdem wird ein neuer Server-Raum im Turm 3 erreichtet.

Alle Bauarbeiten finden bei vollem Forschungsbetrieb statt, was zum Teil zu erheblichen Einschränkungen geführt hat. So war es notwendig, direkt an die Baumaßnahme angrenzende Räume im Turm 2 leer zu ziehen, Gruppen in Räume in anderen Gebäudeteilen unterzubringen und das Kryo-Elektronenmikroskop bis zur Beendigung der Baumaßnahmen im Fritz-Haber-Institut auszulagern.

 
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