Meissner lab /Genomregulation

Meissner lab /Genomregulation

Die Abteilung "Genomregulation" besteht aus einer gemischten  Gruppe von experimentellen Biologen und Bioinformatikern, die genomische Methoden anwenden, um Fragen der Entwicklungs-und Stammzellen-Biologie zu studieren. Das besondere Interesse der Forscherinnen und Forscher gilt dabei der Rolle der epigenetischen Regulation. Die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen untersuchen frühe Entwicklungsstadien der Maus sowie verschiedene Maus- und menschliche Stammzellparadigmen, um grundlegende molekulare Mechanismen einschließlich der Rolle der DNA-Methylierung und anderer epigenetischer Veränderungen in der Gen- und Genomregulation aufzuklären.

Dieses Diagramm zeigt die dynamische Methylierungslandschaft des menschlichen Genoms, wobei die x-Achse (links) der maximal beobachteten Methylierungsänderung über 24 menschliche Zell- und Gewebetypen entspricht, y die mittlere Gesamtmethylierung und z die Dichte von CpG-Dinukleotiden ist. Die Methylierung von Cytosin, üblicherweise bei CpGs, ist ein gemeinsames Merkmal der epigenetischen Regulation der Genexpression. Die meisten Zelltypen haben relativ stabile CpG-Dinukleotid-Methylierungsmuster und unser Verständnis, welche CpGs an der genomischen Regulation teilnehmen, ist noch relativ begrenzt.
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