Sequencing Core Facility

Sequencing Core Facility

Überblick

Neue Sequenzierungstechnologien haben die Genomforschung im letzten Jahrzehnt revolutioniert. Heute ermöglichen sie Forschern die Untersuchung von (epi) Genomen und Transkriptomen in einer bis daher nicht gekannten Tiefe und Detailgenauigkeit.
Die 2007 gegründete Next Generation Sequencing (NGS) Group am Max-Planck-Institut für Molekulargenetik ist eine zentrale Einheit, die alle Forschungsgruppen des Instituts betreut. Seit 2010 wird unsere Expertise auch Wissenschaftlern außerhalb des MPIMG zur Verfügung gestellt und die Gruppe erhielt den Status einer zentrale Sequenziereinheit für alle Institute der biologisch-medizinischen Sektion der MPG (Max Planck Sequencing Core Facility). Im Jahr 2018 wurde die Genomic Unit des neuen Instituts von Emmanuelle Charpentier (Max Planck Unit for the Science of Pathogens) ein integraler Bestandteil unserer Einrichtung.
Unsere Gruppe betreibt mehrere Sequenziergeräte der neuesten Generation und unterhält ein voll ausgestattetes Labor mit erfahrenem Personal, das in der Lage ist, eine Vielzahl von Sequenzierungsanwendungen durchzuführen. Durch die Zentralisierung von Ausrüstung und Fachwissen waren wir in der Lage, die Gesamtkosten für die Max-Planck- Gesellschaft drastisch zu senken und gleichzeitig die Effizienz und Qualität der generierten Daten deutlich zu verbessern.
Derzeit bieten wir Know-how für zwei verschiedene Technologien an: die Einzelmolekül-Echtzeit-Sequenzierungstechnologie (SMRT) von Pacific Biosciences und die short read Technologie der Firma Illumina. Bei einer Leselänge von bis zu 200.000 Basen bietet die PacBio-Technologie einen großen Vorteil, insbesondere für die de-novo-Genomsequenzierung, die Analyse struktureller Variationen, die Metagenomanalyse und die Transkriptomanalyse in voller Länge. Der hohe Durchsatz unserer Illumina-Systeme vervollständigt unseren Sequenzierungsservice und bietet für viele Anwendungen, bei denen eine hohe Anzahl von Analyseabschnitten auf dem Genom entscheidend sind, einen echten Vorteil. Einzelzellanalyse, Expressionsprofiling (RNA-Seq), Methylierungsanalyse (WGBS, RRBS), CNV-Analyse, sowie die Identifizierung von Proteinbindungsstellen (ChIP-Seq) und die Analyse ganzer Genome, profitieren gleichermaßen von dieser Hochdurchsatzstechnologie.

Neuigkeiten

Gratulation an Markus!
Okt 14, 2020
Zusammenarbeit mit Emmanuelle Charpentier und ihrem Team in Nature Chemical Biology veröffentlicht
Mär 2, 2020

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