Postdoktorand*in (m/w/d)

Max-Planck-Institut für molekulare Genetik, Berlin

Entwicklungs- und Evolutionsbiologie & Genetik Immun- und Infektionsbiologie & Medizin

Stellenangebot vom 1. September 2022

Das Max-Planck-Institut für molekulare Genetik in Berlin (MPIMG) ist ein internationales Forschungsinstitut im Bereich der medizinischen Genomforschung. Es beschäftigt ungefähr 350 Mitarbeiter*innen. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der Untersuchung der Funktion und Regulation des Genoms während der Embryonalentwicklung und bei der Entstehung von Krankheiten. 

Die Arbeitsgruppe System-Epigenetik unter der Leitung von Dr. Edda Schulz bietet eine offene Vollzeitstelle (kann in Teilzeit besetzt werden) an als Postdoktorand*in (m/w/d) (E13 nach TVöD)

Wir suchen eine*n hoch motivierte*n und enthusiastische*n Postdoktorand*in mit Erfahrung in Epigenetik oder Genregulation, der*die sich unseren Bemühungen anschließt, die komplexen Mechanismen zu entschlüsseln, die zur quantitativen Genkontrolle in Säugetieren eingesetzt werden. Wir verbinden theoretische Ansätze mit experimentellen Techniken wie (epi)genomisches Profiling, CRISPR-Screens und quantitatives (epi)genetische Editierung. Wir verwenden das Xist-Gen als Modell, um zu untersuchen, (1) wie quantitative Informationen entschlüsselt werden, (2) wie mehrere Signale integriert werden und (3) wie unterschiedliche Transkriptionszustände durch epigenetischem Gedächtnis aufrechterhalten werden. Weitere Informationen finden sich auf der Gruppenwebseite.

Ihre Aufgaben

Das Projekt kann je nach Hintergrund und Interessen des*der Kandidaten*in gestaltet werden.

Mögliche Projektbereiche sind:

  • Untersuchung der Dynamik und Heterogenität von Chromatinzuständen zu Beginn der X-Chromosomen-Inaktivierung durch Einzelzell-Epigenetik, Einzelmolekül-Footprinting und Micro-Capture-C.
  • Evolution der regulatorischen Prinzipien, die den Beginn der X-Inaktivierung steuern, durch vergleichende Analyse von pluripotenten Stammzellen von Menschen, Primaten und Mäusen.
  • Aufdeckung der Regeln, die der Signaldekodierung durch cis-regulatorische Landschaften zugrunde liegen, mittels Konstruktion synthetischer Loci und quantitativer Kontrolle der Inputsignale.

Ihr Profil

Der*die erfolgreiche*r Kandidat*in trägt einen Doktortitel in Biologie oder einem verwandten Fachgebiet. Erfahrung in Genome Engineering, Stammzellkultur, Genomik oder quantitativer Biologie wäre wünschenswert.

Unser Angebot

Das Max-Planck-Institut für molekulare Genetik in Berlin ist das Flaggschiff der Max-Planck-Gesellschaft für Genomforschung und bietet ein international wettbewerbsfähiges Forschungsumfeld und eine hochmoderne Infrastruktur für Genomik und Big Data Tools. Das Institut befindet sich in Berlin, einer florierenden europäischen Hauptstadt, und bietet ein konkurrenzfähiges Gehalt und Sozialleistungen.

Die Stelle ist auf 3 Jahre befristet. Sie ist ab sofort zu besetzen, der Eintrittstermin ist jedoch verhandelbar.

Die Max-Planck-Gesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind ausdrücklich erwünscht. Die Max-Planck-Gesellschaft strebt nach Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt.

Ferner will die Max-Planck-Gesellschaft den Anteil an Frauen in den Bereichen erhöhen, in denen sie unterrepräsentiert sind. Frauen werden deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.

Ihre Bewerbung

Interessierte Kandidaten*innen sollten ihre Bewerbung mit folgenden Unterlagen einreichen: (i) ein kurzes Anschreiben (in dem Sie Ihre Motivation beschreiben), (ii) einen Lebenslauf, (iii) Kontaktinformationen von 2-3 Referenzen.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre vollständige und umfassende Online-Bewerbung sobald wie möglich, jedoch spätestens bis zum 16.10.2022.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Edda Schulz ().

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