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02.06.2012   Lange Nacht der Wissenschaften 2012

Vorstellung aktueller Projekte des MPI für molekulare Genetik
Samstag, 02. Juni 2009, 17:00 - 1:00 Uhr

lanawi_logo_2012_150px.jpgNeue Sequenziertechnologien werden schon bald die Entschlüsselung des Erbguts jedes Einzelnen ermöglichen. Dies wird die Aufklärung genetisch bedingter Erkrankungen entscheidend vereinfachen und neue Möglichkeiten für deren Diagnose, Verhütung und Behandlung eröffnen. Diese Revolution eröffnet aber nicht nur bislang ungeahnte Möglichkeiten für die medizinische Versorgung. In Bereichen wie Präimplantationsdiagnostik oder personalisierter Medizin ergeben sich ethische Fragen, denen die Gesellschaft sich stellen muss.

Erneut laden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik dazu ein, sich sich über die Fortschritte der Genomforschung und die Möglichkeiten der personalisierten Medizin zu informieren. Zur Langen Nacht im MPIMG

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10.05.2012   Selbstschutzmechanismus von Zellen aufgeklärt

Doktorandin des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik erhält Nachwuchswissenschaftlerinnen-Preis 2012 des Forschungsverbundes Berlin

Gruening_Nana-Maria_Ausschnitt_150px.jpgFür ihre Untersuchungen über die Eigenregulation des Zellstoffwechsels erhält die Biologin Dr. Nana-Maria Grüning den Nachwuchswissenschaftlerinnen-Preis 2012 des Forschungsverbundes Berlin. Der mit 3.000 Euro dotierte Preis wird am 10. Mai 2012 im Rahmen des Kuratoriumsabends des Forschungsverbundes überreicht. Grüning hat in ihrer Doktorarbeit untersucht, wie Zellen ihren Stoffwechsel regulieren und so auf schnelle und effiziente Weise selbst stabil halten. In Zukunft könnte es aufgrund dieser Erkenntnisse möglich sein, den Mechanismus zu unterbinden, der Krebszellen ein schnelles Wachstum ermöglicht. Die Arbeiten wurden am Berliner Max-Planck-Institut für molekulare Genetik in der Abteilung „Analyse des Vertebratengenoms“ (H. Lehrach) in der Arbeitsgruppe von Markus Ralser durchgeführt.


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17.04.2012   Süßholzwurzel liefert Wirkstoffe gegen Diabetes

Mit der Naturstoffgruppe der Amorfrutine entdecken Forscher ein vielversprechendes Heilmittel gegen die Zuckerkrankheit

Sie dient als Rohstoff für Lakritze, beruhigt den Magen und hilft gegen Atemwegserkrankungen: die Süßholzwurzel. In der traditionellen Heilkunst wird die Arzneipflanze des Jahres 2012 schon seit der Antike geschätzt. Dass Süßholz auch Stoffe enthält, die gegen Diabetes wirken, haben nun Forscher am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik in Berlin herausgefunden. Die sogenannten Amorfrutine wirken nicht nur blutzuckersenkend, sondern auch entzündungshemmend und sind sehr gut verträglich. Daher können sie möglicherweise zur Bekämpfung von komplexen Stoffwechselerkrankungen eingesetzt werden.

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16.03.2012   Kurz und bündig

Doktorandin des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik unter den Siegern des Speed Lecture Awards 2012

PM_2012_03_16_Georgieva_Abbildung_klein.jpgAm 13. März fand in Berlin der fünfte Speed Lecture Award statt. Die Doktorandin Yuliya Georgieva vom Max-Planck-Institut für molekulare Genetik in Berlin konnte in dem vom Publikum entschiedenen Wettbewerb den dritten Platz erringen. Der erste und zweite Platz gingen an Annemarie Lang vom Institut für Immunologie und Molekularbiologie der FU und an Ilka Wagner vom Institut der medizinischen Biotechnologie der TU Berlin.

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15.03.2012   Neue Datenbank hilft bei Entdeckung eines neuen Risikogens für Parkinson

Forscher des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik in Berlin entwickeln online-Datenbank für genetische Daten bei der Parkinson-Krankheit

Mit über 6 Millionen Betroffenen zählt das Parkinson-Syndrom zu den häufigsten neurodegenerativen Erkrankungen weltweit. Wie viele andere Krankheiten des Erwachsenenalters wird es durch ein Zusammenspiel von Umwelteinflüssen und genetischen Risikofaktoren verursacht. Der eindeutige Nachweis genetischer Risikofaktoren ist allerdings schwierig, wie hunderte von publizierten Studien mit häufig widersprüchlichen Ergebnissen zeigen. Um die Interpretation der großen, beständig wachsenden Datenmenge zum Thema Parkinson zu erleichtern, haben jetzt Wissenschaftler des Berliner Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik in Zusammenarbeit mit 44 Kollaborationspartnern aus der ganzen Welt ein umfassendes, frei zugängliches Daten-Kompendium für die Parkinson-Krankheit erstellt. Durch die Zusammenführung aller verfügbaren Daten gelang es den Forschern gleichzeitig, ein neues Risikogen zu identifizieren, das bisher noch nicht mit der Parkinson-Krankheit Erkrankung in Verbindung gebracht worden war.

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07.02.2012   Altersforschung in Berlin schreitet voran

Zweite Berliner Altersstudie erhält 6,3 Millionen Euro

Nach dem großen Erfolg der ersten Berliner Altersstudie fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ein weiteres multidisziplinäres Projekt in der Altersforschung. Ziel der zweiten Berliner Altersstudie (BASE-II) ist es, grundlegende Alterungsprozesse besser zu verstehen und Ursachen von Gesundheit und Krankheit im Alter zu identifizieren. Sprecherin des Projektes ist Elisabeth Steinhagen-Thiessen von der Charité - Universitätsmedizin Berlin. Ebenfalls beteiligt ist ein Team um Lars Bertram aus der Abteilung Analyse des Vertebratengenoms (Hans Lehrach) am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik.

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31.01.2012   Mögliche Zielmoleküle für die Krebstherapie entdeckt

Über die Hemmung des Proteins Hsp90 lassen sich an der Tumorentstehung beteiligte Enzyme ausschalten

In Krebszellen ist das Zellwachstum außer Kontrolle geraten. Dadurch teilen sie sich übermäßig und können in benachbartes Gewebe einwandern. Verantwortlich dafür sind häufig sogenannte Proteinkinasen – bestimmte Enzyme, die aufgrund einer Überfunktion die Zellteilung ankurbeln. Viele dieser Enzyme benötigen zu ihrer Stabilisierung das Helferprotein Hsp90. Ein Forscherteam unter Beteiligung des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik in Berlin hat nun zahlreiche Proteinkinasen aus unterschiedlichen Signalwegen identifiziert, die mit Hsp90 interagieren. Die Entdeckung ist ein wichtiger Ansatzpunkt für die Entwicklung und Anwendung neuer Krebsmedikamente, denn Hsp90 lässt sich selektiv blockieren.

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31.01.2012   Zweites nach Chromosomensätzen getrenntes Genom setzt internationalen Goldstandard

Max-Planck-Forscher unterscheiden Erbanlagen von Vater und Mutter in bislang unerreichter Qualität

Ein Grundprinzip der sexuellen Fortpflanzung ist die Neukombination der Erbinformationen beider Elternteile. Jeder Mensch trägt in sich die Erbanlagen seiner Mutter und seines Vater, er hat ein doppeltes (diploides) Genom (vergleiche Pressemeldung MPIMG vom 06.09.2011). Mit bisher gebräuchlichen Sequenziermethoden können zwar die genetischen Informationen von Einzelpersonen entschlüsselt werden, es ist aber nicht möglich, dabei zwischen den unterschiedlichen Varianten der Gensequenz auf den Chromosomen vom Vater und von der Mutter, den sogenannten Haplotypen, zu unterscheiden. Einem Wissenschaftlerteam vom Berliner Max-Planck-Institut für molekulare Genetik ist es jetzt bereits zum zweiten Mal gelungen, beide Bestandteile eines individuellen Genoms voneinander getrennt nahezu vollständig zu entschlüsseln. In der Fachzeitschrift Nucleic Acids Research berichten die Forscher um Margret Hoehe von der Sequenzierung eines zweiten, vollständig in seine molekularen Haplotypen aufgelösten Genoms.

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17.01.2012   Ein süßes Geheimnis ist entschlüsselt

Biologen des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik und der Universität Bielefeld identifizieren Genomsequenz der Zuckerrübe

Erfolg für die Forscher des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik, Berlin, um Dr. Heinz Himmelbauer und des Centrums für Biotechnologie (CeBiTec) der Universität Bielefeld um Professor Dr. Bernd Weisshaar: Sie haben es geschafft, die Genomsequenz der Zuckerrübe zu entschlüsseln. Im Falle der Zuckerrübe ist dies besonders interessant, da sie mit anderen Pflanzen, deren Genome bereits entschlüsselt wurden, nur entfernt verwandt ist und deshalb völlig neue Erkenntnisse zu Pflanzenaufbau und -funktion zu erwarten sind.

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