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20.12.2007   Gesteuerte Abwehrreaktion

Molekularer Schalter schützt Zellen vor oxidativem Stress

Oxidativer Stress, der durch freie Radikale ausgelöst wird, schädigt viele biologische Prozesse. Möglicherweise haben Wissenschaftler des Max- Planck-Instituts für molekulare Genetik jetzt einen Weg gefunden, wie Zellen ihm gezielt entgegenwirken. Gemeinsam mit Kollegen aus Amsterdam, Bochum und Salzburg identifizierten sie einen molekularen Schalter, mit dem Zellen unter Stressbedingungen ihren Stoffwechsel umstellen können. In Zukunft könnten diese Beobachtungen zu einem besseren Verständnis menschlicher Krankheiten und des Alterungsprozesses führen. (Journal of Biology, 20. Dezember 2007).

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14.11.2007   Ein Code jenseits der DNA

Berliner Wissenschaftler finden Hinweise, dass das Ablesen genetischer Information über die Modifikation bestimmter DNA-Strukturproteine codiert wird

Die Verschlüsselung der genetischen Information in der DNA - der sogenannte genetische Code - ist seit langem bekannt. Umstrittener ist jedoch die Existenz eines so genannten "Histon-Codes", der mittels Modifikationen an DNA-Strukturproteinen (Histonen) das Ablesen der genetischen Information beeinflußt. Wissenschaftler des Berliner Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik haben jetzt Belege gefunden, welche die Existenz eines solchen Codes untermauern. In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Genomics berichten sie, dass die Transkriptionsrate bestimmter Gene über chemische Modifikationen der Histone reguliert werden kann [Fischer, J.J. et al., Genomics 2007, doi 10.1016/j.ygeno. 2007.08.010].

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05.10.2007   Wikipedia für Proteinstrukturen veröffentlicht

Nachwuchswissenschaftler des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik unter den Siegern des 3rd International Biowiki Contest

Drei Mitarbeiter der Nachwuchsgruppe Bioinformatik / Strukturelle Proteomik des Berliner Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik zählen zu den diesjährigen Gewinnern des 3rd International Biowiki Contest. Die Bioinformatiker Dan Bolser, José Duarte und Henning Stehr haben erfolgreich an dem bereits zum dritten Mal von dem Asia Pacific Bioinformatics Network (APBioNet) und dem Koreanischen Bioinformatik Center (KOBIC) veranstalteten Biowiki-Wettbewerb teilgenommen. Ihre Aufgabe war es, mit Hilfe der Wiki-Technologie eine Webseite zu erstellen, die als sinnvolle Wissensquelle zu einem biologischen Thema eigener Wahl genutzt werden kann. Unter den teilnehmenden zehn Gruppen konnten die Berliner Forscher mit ihrer Idee einer Diskussionsplattform für Proteinstrukturdaten den zweiten Platz erringen.

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27.06.2007   Otto Hahn Medaillen an hervorragende Nachwuchswissenschaftler des Max-Planck-Institutes für molekulare Genetik verliehen

Im Rahmen der Jahresversammlung der Max-Planck-Gesellschaft in Kiel am 27. Juni 2007 konnten Frau Dr. Petra Seemann und Herr Dr. Florian Markowetz ihre Auszeichnungen in Empfang nehmen.


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09.06.2007  

Lange Nacht der Wissenschaften 2007

9. Juni 2007, 17:00 - 1:00 Uhr

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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gäste,

alles, was Sie schon immer über die Arbeit der Wissenschaftler, die sich mit Genen, Genomen und DNASequenzen beschäftigen, wissen wollten, können Sie in dieser Nacht am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik erfragen.

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24.04.2007   Standards in der Systembiologie erwünscht

Theoretische und experimentelle Wissenschaftler sind sich über die Bedeutung von Standards in der Systembiologie einig.

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift "Nature Biotechnology" berichtet über das Ergebnis einer Umfrage, in der die wissenschaftliche Gemeinde der Systembiologien über den Sinn und Unsinn von Standards befragt wird. Forscher des Max-Planck-Institutes für molekulare Genetik unter der Leitung von Prof. Edda Klipp haben im Rahmen des EU-Projektes Yeast Systems Biology (YSBN) diese Internetumfrage durchgeführt und sind zu dem Ergebnis gekommen, das 80% der Forscher die Einführung von Standards befürworten. Die Teilnehmer betonen, dass Standards dabei helfen, mathematische Modelle zu erweitern, zu integrieren und zu verbessern. Da die aktuellen Standards fortwährend Gegenstand vielfältiger Diskussionen sind, war dieses doch relativ klare Ergebnis nicht unbedingt so zu erwarten.

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