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18.12.2003   Kein Treibhausgas aus dem Meeresboden

Forscherteam aus drei Max-Planck-Instituten identifiziert ungewöhnliches Enzym in Nickel-Bakterien, dass das Klimagas Methan im Meeresboden entsorgt

no commentMethan ist wie Kohlendioxid ein Treibhausgas. Es entsteht im Meeresboden in riesigen Mengen beim Verwesen organischen Materials und könnte als Gas in die Atmosphäre aufsteigen. Erst kürzlich hat man entdeckt, dass eine natürliche Barriere aus Mikroorganismen dies verhindert. Bei der Entschlüsselung dieses komplexen Prozesses der Methan-Entsorgung ist man jetzt eine großen Schritt weiter gekommen: Max-Planck-Forschern aus Marburg, Berlin und Bremen ist es gelungen, jenen Biokatalysator zu identifizieren und zu isolieren, der das Kunststück fertig bringt, das eigentlich chemisch träge Methan im Meer bei Normaltemperaturen und ohne Sauerstoff unschädlich zu machen (Nature, 18./25. Dezember 2003).


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24.10.2003   Wissenschaft und Kultur sollen für alle Internet-Nutzer zugänglich werden

Berliner Erklärung über offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen" unterzeichnet

Gemeinsam mit den Repräsentanten der großen deutschen und internationalen Wissenschaftsorganisationen hat Prof. Peter Gruss, der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, am Mittwoch, den 22. Oktober, die "Berliner Erklärung über offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen" (Berlin Declaration on Open Access to Knowledge in the Sciences and Humanities) unterzeichnet. Vorausgegangen war eine dreitägige Konferenz im Berlin-Dahlemer Harnack-Haus der Max-Planck-Gesellschaft. Dabei diskutierten international führende Experten über neue Zugangsmöglichkeiten zu wissenschaftlichem Wissen und kulturellem Erbe durch das Internet.


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08.07.2003   Überlebenskünstler im Meer

Deutsches Forscherteam entschlüsselt komplette Genomsequenz eines Meeresbakteriums und gewinnt überraschende Einblicke in die Lebensweise im Ökosystem Meer

Bakterien sind zwar so klein, dass sie nur mit dem Mikroskop zu entdecken sind, doch sie spielen in den globalen Stoffkreisläufen der Erde eine große Rolle. Erkennen kann man das auch daran, dass bis zu einer Milliarde von ihnen in nur einem Liter Meereswasser leben. Für eines dieser Kleinstlebewesen mit dem ungewöhnlichen Namen Pirellula (kleine Birne) hat jetzt ein Forscherteam der Max-Planck-Institute für Marine Mikrobiologie, Bremen, und für Molekulare Genetik, Berlin, sowie der Technischen Universität München und der Universität Kiel die komplette Genomsequenz entschlüsselt. Damit ist es jetzt möglich, nicht nur einen Blick auf seinen gesamten Bauplan zu werfen, sondern auch die Funktion unzähliger Enzyme und ihr Zusammenspiel ? den Stoffwechsel ? vorherzusagen. Dies erlaubt den Meeresbiologen neuartige Einblicke in die Lebensweise von Bakterien im Meer. Erreicht wurde dies im Rahmen des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Verbundprojektes REGX (Real Environmental Genomix).


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24.05.2003   Gen-Chip Analyse zeigt genetische Muster bei angeborenen Herzfehlern

Forscher am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik in Berlin konnten neue Erkenntnisse zur Aufklärung von erblichen Herzleiden gewinnen.

In der Ausgabe vom 20. Mai 2003 der Zeitschrift "Circulation: Journal of the American Heart Association" beschreiben die Wissenschaftler aus der Abteilung von Prof. Hans Lehrach eine erste genomweite Studie über die Genexpression bei verschiedenen Erkrankungen des menschlichen Herzen d.h. es wurde analysiert, welche Gene bei den Herzerkrankungen aktiv sind.


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23.05.2003   Lange Nacht der Wissenschaften im MPI für molekulare Genetik

Am 14. Juni 2003 findet in der Zeit von 17:00 - 1:00 Uhr die dritte berlinweite Lange Nacht der Wissenschaften statt.

In diesem Rahmen möchten wir Sie einladen, eines der renommiertesten Genomforschungsinstitute Deutschlands kennen zu lernen. Wir erwarten Sie mit einer Mischung von Vorträgen, Experimenten und Laborführungen, die es Ihnen ermöglichen, sich ein eigenes Bild über den Stand und die Leistungsfähigkeit der modernen Genomforschung zu machen. Wir würden uns freuen, Sie zur Langen Nacht der Wissenschaften bei uns in Dahlem begrüßen zu dürfen und wünschen Ihnen informative, anregende und spannende Stunden.


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