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04.12.2002   Über die Maus zum Down-Syndrom: Welche Gene stecken dahinter?

Max-Planck-Forscher veröffentlichen Gen-Atlas des Chromosoms 21 und schaffen damit die Voraussetzung, um die genetischen Ursachen des Down-Syndroms zu ergründen

Das Chromosom 21 steht in direktem Zusammenhang mit einer der häufigsten genetischen Erkrankungen, der Trisomie 21, auch "Down-Syndrom" genannt: Sind in den Körperzellen drei statt der üblichen zwei Kopien des Chromosoms 21 vorhanden, tritt bei den betroffenen Kindern eine stark verzögerte körperliche und geistige Entwicklung ein. Diese Erkrankung trifft eines von etwa 700 Neugeborenen. Welche der ungefähr 200 bis 250 Gene auf dem Chromosom 21 für die Symptome des Down-Syndroms verantwortlich sind, ist nach wie vor unklar. Wissenschaftler der Max-Planck-Institute für experimentelle Endokrinologie (Hannover), für molekulare Genetik (Berlin) und für Immunbiologie (Freiburg) haben jetzt – nach Untersuchungen an dem Modellorganismus Maus – detaillierte Karten vorgelegt, die die Aktivitätsmuster der Gene auf dem menschlichen Chromosom 21 beschreiben (Nature, 5. Dezember 2002). Die Ergebnisse, die in enger Kooperation mit Forschern aus Frankreich, Italien, der Schweiz und den USA entstanden sind, geben den Wissenschaftlern quasi einen "Atlas" an die Hand, der es ermöglicht, die genetischen Ursachen dieser und weiterer an das Chromosom 21 gebundener Krankheiten aufzudecken.


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01.10.2002   Wenn Knochen nicht mehr wachsen

Max-Planck-Forscher entschlüsseln Regulierung der Knochenentwicklung und eröffnen damit neue Therapiemöglichkeiten für skelettären Kleinwuchs (Achondroplasie).

Achondroplasie ist die häufigste Form des skelettären Kleinwuchses beim Menschen: im Verhältnis zum Rumpf sind bei Achondroplasie-Patienten besonders die Arme und Beine stark verkürzt. Dem liegt eine genetische Mutation zugrunde. Sie führt zur Aktivierung eines Signalweges für eine Gruppe von Wachstumsfaktoren, den so genannten "Fibroblast Growth Factors" (FGF). Dadurch wird die Teilung und Differenzierung von Knorpel- sowie Knochenzellen vor allem in den langen Röhrenknochen der Gliedmaßen stark gestört. Am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik in Berlin ist es Wissenschaftlern der Arbeitsgruppe von Andrea Vortkamp jetzt gelungen, das für diesen Signalweg verantwortliche übergeordnete Kontrollsystem aufzudecken und damit einen neuen Ansatz für eine gezielte Therapie aufzuzeigen. ( Developmental Cell , 13. September 2002).


  • Pressemitteilung
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16.06.2002   Was ist eigentlich Genomforschung

Lange Nacht der Wissenschaften am Berliner Max-Planck-Institut für molekulare Genetik

no commentAm 15. Juni 2002 fand in Berlin die 2. Lange Nacht der Wissenschaften statt. Mit grossem Erfolg beteiligte sich erstmalig auch das Berliner Max-Planck-Institut für molekulare Genetik mit einer Vielzahl von Laborführungen, Besucherexperimenten und Vorträgen an dieser Veranstaltung.


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13.06.2002   Wechsel im Präsidium der Max-Planck-Gesellschaft.

Auf seiner Sitzung am 13. Juni 2002 anlässlich der 53. Jahresversammlung in Halle/Saale hat der Senat der Max-Planck-Gesellschaft für die Amtszeit vom 15. Juni 2002 bis zur Max-Planck-Jahresversammlung 2008 drei neue Vizepräsidenten gewählt

Für die biologisch-medzinische Sektion Prof. Herbert Jäckle, Direktor am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie, Göttingen, für die chemisch-physikalisch-technische Sektion Prof. Kurt Mehlhorn, Direktor am Max-Planck-Institut für Informatik, Saarbrücken, und für die geisteswissenschaftliche Sektion Prof. Rüdiger Wolfrum, Direktor am Max-Planck-Institut für ausländische öffentliches Recht und Völkerrecht, Heidelberg. Die Amtszeit des vierten Vizepräsidenten, Prof. Günter Stock, Mitglied des Vorstands der Schering AG, Berlin, endet als Mitglied des Senats erst bei der Hauptversammlung des Jahres 2005.


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