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Ausgezeichneter Nachwuchs
Nachwuchswissenschaftler des Berliner Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik für ihre Arbeiten ausgezeichnet
Gleich drei Doktoranden des Berliner Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik wurden in diesem Jahr für ihre Arbeiten
ausgezeichnet. Bereits im März erhielt Philipp Angenendt den Dieter-Rampacher-Preis 2004 für seine Dissertation "Studien zur
Optimierung und Anwendung von Protein-Arrays". Sarah Althea Shoichet wurde auf der diesjährigen Hauptversammlung der
Max-Planck-Gesellschaft für ihre Untersuchungen zur Aufklärung der molekularen Ursachen von erblichen Hirnfunktionsstörungen
mit der Otto-Hahn-Medaille geehrt. Auf dem Schloessmann-Seminar 2005 wurde Sebastian Haesler für seine Arbeit über den
Beitrag eines Gens (FoxP2) zur Entwicklungsregulation des Gesangslernen beim Zebrafinken mit einem Schloessmann-Preis in der
Kategorie Doktoranden ausgezeichnet. Sein Preis wurde mit dem Zusatz "Erster Preis" versehen.
"Die Auszeichnungen ehren nicht nur die hervorragende Arbeit der Preisträger, sie belegen auch die hohe Qualität der
Doktorandenausbildung am Institut", freut sich Martin Vingron, Geschäftsführender Direktor am Max-Planck-Institut für
molekulare Genetik. "Dies bestärkt uns darin, der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses auch weiterhin den gleichen
hohen Stellenwert einzuräumen wie bisher."
Das Max Planck Institut für molekulare Genetik (MPIMG) arbeitet an der Analyse des Genoms des Menschen und anderer
Organismen. Damit leistet es einen Beitrag zu einem umfassenden Verständnis biologischer Abläufe im Organismus und zur
Aufklärung der molekularen Ursachen vieler menschlicher Erkrankungen. Ziel der gemeinsamen Anstrengung aller Arbeitsgruppen
des MPIMG ist es, auf molekularem Niveau neue Einblicke in die Entstehung von Krankheiten zu gewinnen, um so zu einer
Entwicklung neuer Behandlungsmethoden beizutragen.
In vier Abteilungen und einer Forschungsgruppe werden am Institut in Berlin-Dahlem chemische, biologische, mathematische und
medizinische Grundlagenforschung miteinander verknüpft. Das Institut steht mit an der Spitze der internationalen Forschung
und arbeitet in vielen Projekten eng mit anderen Forschungseinrichtungen zusammen. Ergänzt wird die wissenschaftliche Arbeit
durch die Ausbildung zahlreicher Doktoranden und Nachwuchswissenschaftler aus der ganzen Welt.
Kontakt:
Dr. Patricia Béziat
Max-Planck-Institut für molekulare Genetik
Ihnestrasse 63-73
14195 Berlin
Tel.: 030-8413-17165
Fax: 030-8413-1671
Email: beziat@molgen.mpg.de

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