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17.01.2012
Ein süßes Geheimnis ist entschlüsselt
Biologen des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik und der Universität Bielefeld identifizieren Genomsequenz der Zuckerrübe
Erfolg für die Forscher des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik, Berlin, um Dr. Heinz Himmelbauer und des Centrums für Biotechnologie (CeBiTec) der Universität Bielefeld um Professor Dr. Bernd Weisshaar: Sie haben es geschafft, die Genomsequenz der Zuckerrübe zu entschlüsseln. Im Falle der Zuckerrübe ist dies besonders interessant, da sie mit anderen Pflanzen, deren Genome bereits entschlüsselt wurden, nur entfernt verwandt ist und deshalb völlig neue Erkenntnisse zu Pflanzenaufbau und -funktion zu erwarten sind.
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19.11.2011
Beim Arzt war ich noch nie
Berliner Nachwuchsforscher ist Sieger des BMBF-Essay-Wettbewerbs "Gesundheit 2050"
Der Wissenschaftler Dr. Alexander Kühn, Mitarbeiter des Berliner Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik, ist diesjähriger Gewinner des Essay-Wettbewerbs „Gesundheit 2050 – Deine Ideen für die Zukunft der Gesundheitsforschung“, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit der WELT-Gruppe veranstaltet hat. Die Preise wurden am 29.11.2011 im Axel Springer Verlagshaus Berlin durch die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Annette Schavan, und den Herausgeber der „WELT“, Thomas Schmid, übergeben. Kühn beeindruckte die Jury durch einen fiktiven Dialog mit seiner Großmutter im Jahr 2050, in welchem er sie von den Vorteilen seines virtuellen Alter Egos auf Grundlage seiner persönlichen Genomdaten überzeugt.
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14.10.2011
Die Vermeidung von Unsinn bei der Genexpression
Max-Planck-Wissenschaftler zeigen, dass schädliche Fehler bei der Genexpression bereits im Genom systematisch unterdrückt werden
Forscher gehen davon aus, dass fast kein Protein genau seiner genetischen Anleitung entspricht. Allerdings führt nur ein Bruchteil der Ablesefehler während der Transkription zu tatsächlichen Funktionsstörungen. Im Laufe der Evolution haben sich vielmehr eine Reihe von Mechanismen entwickelt, über die Fehler weitgehend minimiert werden. Unschädliche Ablesefehler, die keine Funktionsbeeinträchtigung des betroffenen Proteins nach sich ziehen, werden dagegen vom Organismus vernachlässigt; die Forscher sprechen in diesem Zusammenhang von der Robustheit des Genoms. Wissenschaftler des Berliner Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik konnten jetzt gemeinsam mit französischen Kollegen die Funktion eines solchen Mechanismus aufdecken, über den die Robustheit des Genoms bewahrt wird. Demnach werden fragile Codons, die bei fehlerhafter Transkription als Stop-Codon abgelesen und so zu einer Verkürzung der Proteinsequenz führen könnten, an bestimmten Stellen im Genom gezielt unterdrückt. So sollen schädliche Fehler bei der Proteinsynthese bereits im Genom systematisch vermieden werden.
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